Faust, Bibel, Parzival

Nach intensivem Studium von Goethes Faust begann Margret Hofheinz damit, zu diesem Werk Bilder zu malen. Zunächst entstand eine Serie von etwa 30 Bildern, in der sie - streng vom Text ausgehend - möglichst genau das Gemeinte darstellte. Sie überarbeitete und verbesserte diese Bilder mehrmals. In einer zweiten Serie zeichnete sie mit Aquarell auf feuchtem Papier die gleichen Themen, ohne weitere Korrekturen vorzunehmen. Die Genauigkeit des Bildes ersetzte sie durch Schriftzeichen. In einer dritten Aquarell-Serie gelang es ihr, den Kern der künstlerischen Aussage mit weiter reduzierten Mitteln darzustellen. Damit entfernte sich die Künstlerin entscheidend weg vom Akademismus.

 

Weitere Werke der Weltliteratur, mit denen sich die Künstlerin intensiv befasste waren die Bibel, Parzival und Gedichte von Hermann Hesse.

Der Gelehrte

zu Goethes Faust I, 2. Fassung

Mephisto und Schüler

zu Goethes Faust I, 2. Fassung

1960, Aquarell, 22 x 29 cm

(WV-Nr. 1595)

Osterspaziergang

zu Goethes Faust I, 1. Fassung

1960, Aquarell u. Tusche, 22 x 29 cm

(WV-Nr. 1179)

Ostern

zu Goethes Faust I, 2. Fassung

1960, Aquarell, 22 x 29 cm

(WV-Nr. 1591)

Osterspaziergang

zu Goethes Faust I, 3. Fassung

1961, Aquarell, 22 x 29 cm

(WV-Nr. 1621)

Kerkerszene - zu Goethes Faust I

1. Fassung

1960, Mischtechnik 22 x 41 cm

(WV-Nr. 1172)

Die Jünger am Ölberg

1978, Öl auf Holz, 95 x 65 cm

(WV-Nr. 5403)

Klingsor (aus der Parzival-Sage)

1982, Öl, einbezogener Rahmen, 47 x 63 cm

(WV-Nr. 6594)