Galerie Brigitte Mauch Göppingen

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Margret Hofheinz-Döring

Kurzbiographie von Margret Hofheinz-Döring

A Kindheit und Ausbildung (1910 - 1934)

1910: geboren am 20. Mai als Margret Döring in Mainz

Vater: Franz Döring, Bildhauer und Schriftsteller. Mutter: Margret, geb. Schirmer, Bauerntochter aus Mainz-Mombach.

1912: Wohnung in Göppingen. Anregungen durch poetische Elfenbeinschnitzereien und Gedichte des Vaters.

1925 - 1927: An der Realschule Unterricht bei Gustav Kolb, dem Herausgeber der Zeitschrift "Kunst und Jugend".

1929: Abitur in Göppingen. Kunstgewerbeschule Stuttgart bei Prof. Schneidler mit Übungen in abstrakter Komposition und Schrift.

1930 - 1934: Studium an der Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart. Professoren: Waldschmidt (Aktzeichnen) Breyer (Maltechnik) Graf (Holzschneiden), Eckener und Habich, Spiegel.

1932 - 1933 Auszeichnungen durch Belobungen und Preise ausgezeichnet.

Vorfrühling am Heubach, 1931, WV-Nr. 614

1933 und 1934: Ausstellungen in Göppingen.

1934: Erste Dienstprüfung für das Lehramt an Gymnasien.

Arbeitsschwerpunkte: Porträt - Landschaft - Druckgraphik

B Unterrichtstätigkeit und Familiengründung (1934 - 1953)

1934 - 1943 Als Studienreferendarin Kunsterzieherin an verschiedenen Gymnasien Württembergs, vor allem in Heidenheim, Winnenden und Baiersbronn im Schwarzwald.

1939 Heirat mit dem Altphilologen Herbert Hofheinz, der 1939 - 1946 Krieg und Gefangenschaft mitmachen muss. Sein Elternhaus, die alte Mühle in Kochertürn (Kreis Heilbronn), wird Motiv für Zeichnungen und Aquarelle.

1944 Geburt der Tochter Brigitte, Austritt aus dem Schuldienst. In der Wohnung in Baiersbronn sind die Arbeitsmöglichkeiten durch eine sehr kleine Wohnung eingeschränkt.

1945 Aufenthalt in Kochertürn,

1948 Herstellung eines Kinderbuches "Bärbel blickt in die Welt"

Arbeitsschwerpunkte: Blumen - Kochertürner Mühle - Bilderbuch - Kinderbilder

Blumen, 1938 (WV-Nr. 270)

C Suche nach eigenem Weg (1953 - 1965)

1953: Umzug nach Freudenstadt, Adlerapotheke am Marktplatz. Eine große Wohnküche und geräumige Schränke bieten verbesserte Arbeitsmöglichkeiten.

1954: Kuraufenthalt in Schönau. Gallenoperationen.

1955: Reise nach Frankreich, Anregungen durch die Farbenpracht mittelalterlicher Glasfenster.

1956: Auseinandersetzung mit Expressionismus und Klassischer Moderne, u. a. Hoelzel, Nolde, Picasso, Klee, Kandinsky.

ab 1957: Ausstellungen mit der Künstlergemeinschaft "Quadrat", Freudenstadt.

1959: Reise nach Griechenland

1960: Beginn verschiedener Serien zu Goethes Faust

1961: Bridgespiel

1963: Reise nach Rom.

1964: Führerschein, Autokauf.

Arbeitsschwerpunkte:

Skizzen von Reisen - Arbeiten zu Goethes Faust - Bridge-Bilder

Hinter-Glas-Bilder - Fantastische Zeichnungen - Pastelle - Strukturbilder

Lesendes Mädchen, 1960 (WV-Nr. 1794)

D Ausstellungstätigkeit von Freudenstadt aus (1965 - 1974)

Ab 1965: Fahrten in Deutschland, der Schweiz und Österreich,.

Zahlreiche Ausstellungen

1969 eigenes Atelier in Göppingen. Alte Arbeiten werden überarbeitet und verbessert. Einbeziehung der Rahmen.

1970 Heirat der Tochter Brigitte mit Peter Mauch, Geburt der Enkeltochter Irene

1972 Stuttgart, Wilhelmspalais mit der Faust-Gesellschaft.

1973 Geburt der Enkeltochter Bärbel

1973 Vorträge beim Pastoralkolleg in Freudenstadt, von denen einer in kleiner Auflage gedruckt wurde.

Ankäufe durch Regierungspräsidium und private Sammler.

Zusammenarbeit mit Galerie Pavlista.

Arbeitsschwerpunkte:

Freie phantasievolle Erfindungen - Masken - Märchenbilder - Mutter-und-Kind-Bilder - Skizzen von Reisen - Reihe von Collagen "Pantha Rhei"

Einbeziehung des Rahmens

Weiße Wolke, 1968 (WV-Nr. 545)

E Erfolgreiche Jahre in Zell u. Aichelberg (1974 - 1983)

1974: Umzug nach Zell unterm Aichelberg,.

1975: Erfolgreiche Zusammenarbeit mit Kunsthaus Haenle, Weißenstein.

1976: Beteiligung am internationalen Kunstmarkt Düsseldorf mit Kunsthaus Haenle.

ab 1976: Fahrten im Kreis Göppingen, um nahezu alle Orte zu zeichnen.

1978: Herausgabe einer Monographie von Werner Heydt und eines Bandes "Sonntagsfahrt ums Filstal"

1979: Einrichtung eines Ausstellungsraumes im Haus der Tochter in Göppingen-Jebenhausen.

ab 1981: Ferdinand Zenetti eröffnet Ausstellungen und schreibt Texte.

1982: Verfassen eines Fernsehstücks "Spiel mit der Zeit".

1983: Tod des Ehemanns Herbert Hofheinz.

Zahlreiche Ausstellungen

Neue Arbeitsschwerpunkte:

Landschaftszeichnungen - Bronzefiguren - Bilder zu Parzival - Geschichte der Staufer.- Verfassen von Büchern und Broschüren

Parzival, 1982 (WV-Nr. 6539)

F Letzte Schaffensjahre (1983 - 1994)

ab 1983: Herzrhythmusstörungen. Jährliche Kuraufenthalte in Bad Ragatz und Zürich.

Über 3000 neue Bilder, vor allem in Öl.

1993: Umzug in die Altenwohnanlage Bad Boll.

1994: Plötzlicher Tod im Liegestuhl auf dem Balkon.

Zahlreiche Ausstellungen

Neue Arbeitsschwerpunkte:

Aquarelle zu Hesse-Gedichten - zunehmende Konzentration und Abstraktion - Ölbilder

Mensch zwischen Häusern, 1992 (WV-Nr. 8718)

Den Nachlass der 1994 in Bad Boll gestorbenen Künstlerin verwaltet die Tochter Brigitte Mauch.