Biographie

Kindheit und Ausbildung 1910 - 1939

 

1910

Geboren als Marget Friederike Döring in Mainz am 20. Mai

Vater: Franz Döring, Bildhauer und Dichter

Mutter: Margret geb. Schirmer, Bauerntochter

1912

Umzug nach Göppingen.

Erste Anregungen durch poetische Elfenbeinschnitzereien und

Gedichte des Vaters

1925-27

An der Realschule Unterricht bei Gustav Kolb, Reformer des Kunstunterrichts, von 1907-1934 Herausgeber der Zeitschrift 

"Kunst und Jugend"

1929

Abitur in Göppingen

1930-1934

Studium an der Akademie in Stuttgart

Professoren: Waldschmidt (Aktzeichnen), Breyer (Maltechnik), 

Graf (Holztechnik), Eckener, Habich

1932/33

durch 2 Belobungen und 1 Preis ausgezeichnet

1934

Erste Dienstprüfung für das Lehramt an Gymnasien

1934-1943

Zweite Dienstprüfung, Lehrtätigkeit an verschiedenen

Gymnasien Württembergs

1933-1945

Während der Zeit des Nationalsozialismus kaum Weiterentwicklung, innere Emigration

 

Kriegs- und Nachkriegsjahre 1939 - 1953

 

1939

Heirat mit dem Altphilologen Herbert Hofheinz,

Wohnort Baiersbronn bei Freudenstadt

1944

Geburt der Tochter Brigitte

Arbeit als freischaffende Künstlerin

1945

Aufenthalt bei den Schwiegereltern in Kochertürn bei Heilbronn bis

Kriegsende

 

Künstlerische Entwicklung in Freudenstadt 1953 - 1965

 

1953

Wohnung in Freudenstadt

1954

Reise nach Frankreich, Anregung durch alte Glasfenster und Matthias Grünewald

ab 1957

Mitgliedschaft in der Freudenstädter Künstlergruppe "Quadrat".

Auseinandersetzung mit der klassischen Moderne, u.a. Ida Kerkovius, Hoelzel, Nolde, Klee, Picasso, Chagall

Zu den naturtreuen Arbeiten kommen, abstrakte Pastelle und Ölbilder

1959

Reise nach Griechenland

Beginn von Arbeiten zu Goethes Faust

1960

Strukturmalerei

1963

Reise nach Rom

1964

Führerschein, Autokauf, von da an zahlreiche Fahrten durch Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Landschaftsskizzen

 

Erste Ausstellungen und Erfolge, Freudenstadt 1965 - 1974

 

1969

Einrichtung eines Ausstellungsraumes in Göppingen

1973

Lehrtätigkeit am Pastoralkolleg Freudenstadt

 

Weiterentwicklung in Zell unter Aichelberg 1974 - 1982

 

1974

Wohnung in Zell u.A. mit geräumigem Atelier. Zusammenarbeit mit Kunsthaus Haenle in Weißenstein. Beginn der Erweiterung des Bildes auf dem Rahmen. Zahlreiche Bilder werden nochmals überarbeitet.

1979

Herausgabe einer kleiner Zeitschrift für Sammler: "Galerie am 

weißen Stein": Begegnungen mit Bildern von M. Hofheinz-Döring

1983

Tod des Ehemanns Herbert Hofheinz

 

Spätwerk in Zell u. A. und Bad Boll 1983-1994

 

ab 1984

Erholungsaufenthalte in Bad Ragaz und Zürich

1987

Aquarelle zu Gedichten von Hermann Hesse

1988

Neue Bilder, häufig ungegenständlich

1990

Nach einem Herzinfarkt überläßt die 80-jährige Künstlerin die Organisation von Ausstellungen ihrer Tochter Brigitte Mauch

1994

Umzug in die Altenwohnanlage in Bad Boll, wo sie bis zuletzt arbeitet.

Tod am 18. Juni 1994