Ausgewählte Presseartikel

In hunderten von Artikeln wurde die künstlerische Tätigkeit von Margret Hofheinz-Döring regional und überregional bekannt gemacht.

 

Eine kleine Auswahl der Original-Ausschnitte berichtet hier über die Resonanz, die ihre Bilder in Freudenstadt, in Göppingen und Umgebung und überregional gefunden haben.

 

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Presseinformationen 2013

Lausche - Auf dem Wege

Im Sommer 2013 zeigte Brigitte Mauch eine Auswahl von Bildern in Schweden. Detlaf Schönlau, der das halbe Jahr in Schweden lebt, hatte auf der Insel Orust in Henan einen Raum gefunden, in dem die Bilder in ihrer Einzigartigkeit voll zur Geltung kamen. Die Ausstellung unter dem Titel "Lausche - Auf dem Wege" fand bei den zahlreichen Besuchern sehr großes Interesse. Viele zufällige Besucher, die nur kurz hereinschauen wollten, blieben lange, suchten die bereitliegenden Informationen und kamen wieder.

 

Den wichtigsten Teil dieser Ausstellung zeigt die Galerie Brigitte Mauch nun bis Ende März in Göppingen.

 

Die Ausstellung wird am 10. Januar um 19 Uhr eröffnet. Detlef Schönlau wird zur Ausstellung sprechen.

 

Text von Detlef Schönlau:

 

Lausche – auf dem Wege

 

Unter diesem Motto zeigt Brigitte Mauch in der Schulstraße 12 in Göppingen vom

Bilder ihrer Mutter, der Malerin Margret Hofheinz-Döring aus allen Schaffensperioden.

 

„Lauschendem Sehen“ – „Sehendem Lauschen“; zeitlebens hat Margret Hofheinz-Döring versucht, diesem für den Künstler wie für den Kunstbetrachter vertrauten Phänomen Gestalt zu verleihen.

 

Margret Hofheinz-Döring gehörte zu der Generation von Künstlern (der s.g. verschollenen Generation), die während der Nazi-Diktatur ihren künstlerischen Weg begannen und erst nach dem Kriege Anschluss an die europäische Moderne fanden.

 

Während ihrer Gymnasialzeit hatte sie Unterricht bei dem Reformpädagogen Gustav Kolb, Herausgeber der Zeitschrift „Kunst und Jugend“, der als vornehmstes Werkzeug allen künstlerischen Tuns die Phantasie bei seinen Schülern zu wecken wusste. Sein früher Einfluss bewahrte MHD wahrscheinlich davor, sich der künstlerischen Ideologie der Zeit anzupassen.

 

Nach dem Abschlussexamen an der Kunsthochschule Stuttgart 1934 unterrichtete sie an verschiedenen Gymnasien in Württemberg, bis sie sich von 1943 bis an ihr Lebensende 1994 ganz ihrer Familie und ihrer Kunst widmete und so ein Oeuvre von etwa 9000 Werken schuf.

 

Stilistisch wurde MHDs Werk als symbolisch-expressiv bezeichnet.

 

Die Fachwelt tut sich nach wie vor schwer, ihr den gebührenden Platz in der Reihe vielleicht der Münter und Werefkin zuzugestehen, denen sie an Originalität und Können nicht nachsteht.

 

Was dem Umgang mit ihrem Werk erschwert, ist dessen stilistische Diskontinuität, ihr "Auf-dem-Weg-Sein".

 

Sie schreibt selbst: „Meine Zeit war die des Expressionismus“, meine Farben sind teilweise gleich kräftig wie bei diesen Malern, aber meine Bilder haben eine andere Grundhaltung, und die mich richtig kennen, werden nichts vergleichbares finden.“

 

Wie ein roter Faden zieht sich das Thema des Dialogs durch ihr Werk, der Moment des seelischen Lauschens und Mitteilens.

 

„Nicht allein unser Handeln ist wesentlich, das Leben besteht auch im Aufsichwirkenlassen.

Nie wird es eine Kunst geben, die allen Menschen gleichermaßen gefällt. Was uns anspricht, hängt genauso von unserer Individualität ab, wie das, was wir gestalten.

Aber zum Heile der Künstler, ein neuer Antrieb für viele, und ein Aufatmen für den Kunstfreund ist es, wenn Kunst geeignet ist, die Seele zu beschwingen.“

 

Diesem Ziel wird MHD in vielen ihrer Werke gerecht.

 


Landschaften im Wandel der Jahreszeiten

Der Jahresablauf und die Veränderung der Natur durch kürzer und wieder länger werdende Tage prägen unser Leben. Im Herbst wird uns das in jedem Jahr wieder bewusst. Künstler und Dichter haben diese Grundbedingung unseres Lebens immer wieder zu ihrem Thema gemacht.

 

Bis Ende des Jahres ist in der Galerie Brigitte Mauch in Göppingen eine Ausstellung der bedeutenden Malerin Margret Hofheinz-Döring mit jahreszeitlich geprägten Bildern zu sehen.

 

Zur Finissage lädt die Galerie zu einer Lesung von Gedichten unter dem Motto „Lyrik im Wandel der Jahreszeiten“ ein. Ilona Abel-Utz liest am 3. Januar um 19 h Gedichte von Goethe, Mörike, Nietzsche, Busch, Hesse und vielen anderen.

 

Die Ausstellung zeigt eine Vorliebe von Margret Hofheinz-Döring für Landschaften und Natur.
1980 sprach sie bei einer Ausstellung zu ihrem 70. Geburtstag über ihr Leben und veröffentlichte den Text In einer Broschüre "Blick zurück auf ein Leben".
Sie schrieb :
"Einen besonderen Impuls bekam meine Malerei, als ich 1964 das Autofahren gelernt hatte. Sie wissen ja wohl auch: Jede Autofahrt schenkt uns tausende von Bildern. Wir wohnten damals in Freudenstadt, und es ergriff mich ein unersättlicher Eifer, den Formen der Schwarzwaldlandschaft nachzuspüren, und ich zeichnete und malte unentwegt."

Ein Teil der ausgestellten Bilder sind vor Ort entstanden, als die Malerin mit dem Auto eine besondere Landschaft auf Papier festhielt. Manche wurden vor Ort coloriert, andere dann im Atelier fertiggestellt. Viele Mischtechniken aus diesen Jahren zeigen neben der Signatur das genaue Datum, zu welchem die Landschaft diese besondere Farbigkeit zeigte.

Die Ölbilder und Hinterglasmalereien entstanden im Atelier, teils nach vorausgegangenen Skizzen, in den letzten Lebensjahren auch aus der Erinnerung inspirierte Landschafts-Erfindungen.

 

Die Bilder begleiten durch das ganze Jahr. Einige davon wurden für einen Kalender ausgewählt.

 

Margret Hofheinz-Döring wurde 1910 in Mainz geboren. Sie studierte an der Kunstakademie in Stuttgart und widmete ihr gesamtes Leben der Malerei, bis zu ihrem Tod 1994 in Bad Boll. Sie schuf etwa 9000 Werke, von denen etwa 3000 in öffentlichen und privaten Sammlungen zu sehen sind. Den Nachlass mit etwa 6000 Arbeiten in beeindruckender Vielseitigkeit verwaltet die Tochter Brigitte Mauch. Weitere Informationen findet man bei www.hofheinz-doering.de

 

 

Presseinformation 2010

Ausstellung der Künstlerin Margret Hofheinz-Döring (1910 - 1994) zum Stauferjahr

Zum Stauferjahr präsentiert die Nachlassverwaltung und Galerie Brigitte Mauch ab dem 24. September bis Jahresende 2010 Werke von Margret Hofheinz-Döring. Zur Eröffnung um 19:30 Uhr liest Hildegard Brucker aus dem Buch 'Die Staufer sind zurück' des Manuela Kinzel-Verlags.
Von der Staufer-Reihe, welche 1976 von der Malerin Margret Hofheinz-Döring als Aquarell angefertigt wurde, ist als Original lediglich das Werk 'Barbarossas Tod' verblieben. Die übrigen Bilder werden im Rahmen der Ausstellung als Fotos gezeigt.
Ebenfalls präsentiert werden die Werke zur Parzival-Sage. Margret Hofheinz-Döring studierte damals intensiv die Geschichte um Wolfram von Eschenbach, welcher zur Stauferzeit lebte. Sie illustrierte einige Szenen in schwarz-weiß und in kolorierten Zeichnungen. In Ölgemälden stellte sie die Menschen der Sage vor. Die Beziehungen und Ereignisse in der bekannten Sage empfand Margret Hofheinz-Döring als allgemein menschlich und zeitlos. So schrieb sie zu Lebzeiten in der Einführung des Parzival-Ausstellungskatalogs: "Meine Menschen, an denen keine Äußerlichkeiten auf eine bestimmte Zeit hinweisen, könnten heute oder in der Zukunft leben oder auch Angehörige einer Gesellschaft von vor tausend Jahren sein. Es sind einfach Leute mit den Eigenschaften der sich gleich bleibenden menschlichen Natur."
Margret Hofheinz-Döring war eine deutsche Künstlerin, welche im 20. Jahrhundert zahlreiche Sagen, Geschichten und gesellschaftliche Phänomene künstlerisch interpretierte. Speziell die Werke zu Goethes Faust verschafften der Künstlerin einen großen Namen in der Kunstszene.

Der Kunstschatz, welcher in über einem halben Jahrhundert im Umfang von 9000 Werken von Margret Hofheinz-Döring geschaffen wurde, wird heute von Tochter Brigitte Mauch verwaltet. Etwa 6000 Werke der Künstlerin sind bis heute verblieben.

Die Ausstellung beginnt am 24. September ab 19:30 Uhr in der Galerie Brigitte Mauch, Schulstraße 12, in Göppingen.

Weitere Informationen gibt es unter www.hofheinz.doering.de oder www.brigitte-mauch.de.