Die Galerie in der Stadtmitte Göppingens zeigt und verwaltet den Nachlass der Malerin
Margret Hofheinz-Döring (1910-1994).
Zu dem Angebot gehören Bilder aus
den verschiedenen Schaffensphasen der Künstlerin. Außerdem gibt es Bildbände, Kataloge und Postkarten.
Das
in vielen Jahrzehnten entstandene Werk der Künstlerin umfaßt
eine stilistische Vielfalt von naturtreuen Darstellungen bis zu
abstrakten Kompositionen und kann am ehesten dem Expressionismus
zugeordnet werden. Auch in verfremdeten Darstellungen strebte sie oft
danach, Humor, Heiterkeit und Harmonie auszudrücken. Kunst war
für sie "ein Garten in der Landschaft des Lebens".
Margret
Hofheinz-Döring arbeitete in zahlreichen Techniken:
Ölmalerei, Aquarell, Pastell, Zeichnung, Grafik, Mischtechnik und
Bronze-Plastiken. Sie erfand für sich die Strukturmalerei, eine
Technik, in der sie Textilien - von Rupfen bis zu Brokat und Spitzen -
auf einen grundierten Untergrund klebte und daraus fantasievolle
Bilder-Märchen entwickelte. Ein weiteres Kennzeichen ihrer
Arbeit sind ihre bemalten Rahmen.
Ihre
Themen waren Menschen in
vielfältigen Beziehungen und Stimmungen, Tiere, Landschaften, Blumen und Stilleben.
Einen
besonderen Rang haben ihre Bilder zu Goethes Faust, zu Parzival und zur
Bibel. Mit modernen Stilmitteln wollte sie zur Beschäftigung mit den historischen Themen anregen.
Brigitte
Mauch, die Tochter der Künstlerin, widmet sich vor allem dem reichen Nachlaß von Margret
Hofheinz-Döring. Außer den regelmäßigen
Wechselausstellungen in Göppingen stellt sie Bilder für
Ausstellungen und wissenschaftliche Arbeiten zur Verfügung. Ein Werksverzeichnis auf CD ist in Vorbereitung.
Bildbeispiele