Mischtechnik

Mischtechniken verwendete Margret Hofheinz-Döring besonders gerne. Ob beim Übermalen von fertigen Bildern, manchmal auch oben auf das Glas, bei der Gestaltung von Rahmen, beim Verwenden von Blattgold - immer wieder suchte sie nach neuen Wegen um die Aussage und den Ausdruck der Bilder weiter zu verbessern. So nahm sie sich auch häufig ältere Arbeiten als Untergrund für Neues. Ähnlich wie die Strukturbilder haben die als Mischtechnik bezeichneten Arbeiten auf Papier häufig eine lange Geschichte. Häufig wurde eine Zeichnung überarbeitet mit Aquarellfarben, Gouache, Tusche und oft auch mit Ölfarben. Auch Spritztechniken zur Belebung von Flächen verwendete die Malerin gerne.

Erscheinung des Erdgeists (Faust, 1. Reihe), 1960, Aquarell, Tempera, Tusche, Öl, 22 x 42 cm (WV-Nr. 1169)

Harte und weiche Formen, 1962, Tempera mit Collage, 25 x 17 cm (WV-Nr. 703)

Entdeckung des Frühlings, 1963, 32 x 50 cm (WV-Nr. 2870)

Sonne und Schatten, 1965, Pastell auf rot mit Folie, überarbeitet mit Öl, 27 x 49 cm (WV-Nr. 3179)

Das Maskenfest, 1967, Tempera und Stifte mit Spritztechnik und Blattgold, 35 x 50 cm (WV-Nr. 3564)

Märchen, 1968, Aquarell mit Tempera und Tusche, 35 x 25 cm (WV-Nr. 4380)

Anhöhe bei Bad Boll, 1978, Mischtechnik, 24 x 20 cm (WV-Nr. 5441)