Pastell

Eine Sonderstellung im Werk von Margret Hofheinz-Döring nehmen die Pastellbilder ein. Auf speziellem Pastellpapier mit einer kräftigen Grundfarbe malte sie mit Pastellkreiden. Dabei entstanden freie Farbkompositionen oder Bilder von Gegenständen. Bedingt durch die Technik sind diese Bilder großzügig, meist in einem Zug, ohne spätere Übermalungen, entstanden und überzeugen durch Frische und Spontaneität.

Um die sehr weichen Stiftfarben zu fixieren, verwendete sie spezielles Spray oder klebte Folien darauf.

Die Kappe mitgebracht (zu Faust II), 1959, 25 x 16 cm (WV-Nr. 1048)

Zauberer, 1963, 15 x 25 cm (WV-Nr. 1286)

Engel im Morgenind, 1968 17 x 22 cm (WV-Nr. 1336)

Die guten Geister, 1970, 32 x 15 cm (WV-Nr. 4358)

Landschaft, 1978, 24 x 17 cm (WV-Nr. 5291)

Kosmos mit Fixstern, 1986, 25 x 17 cm (WV-Nr. 6995)

Schöpfungsidee, 1994, auf rotem Pastellpapier, 13 x 15 cm (WV-Nr. 8861)

Deutlich zu erkennen ist M, die Signatur, mit der Margret Hofheinz-Döring ihre letzten Bilder signierte.

Margret Hofheinz-Döring über Pastell-Malerei:

Die Farbe des samtigen Pastellpapiers ist immer der Grundton der Komposition. Am schönsten malen sich die leicht zerfallenden Pastellkreiden mit der Grundfläche zusammen. Ich fixiere sie mit DCfix, was eine emailartige Wirkung ergibt. Die ölhaltigen Kreiden halten ohne Fixierung.

Am liebsten male ich in Pastell: Melodien oder Kompositionen in Farben und Formen. Aber manche Bilder enthalten zu dieser Musik noch Anklänge an Blumen, Landschaften oder auch menschliche Gestalten, wobei immer der Farbklang das Wichtigste ist.