Reproduktionen schwarz-weiß

Während des Studiums an der Akademie fertigte Margret Döring eine Reihe von Radierungen an, die nur in einer kleinen Auflage von maximal 5 Exemplaren erhalten sind.

 

Als Margret Hofheinz-Döring das Werksverzeichnis erstellte, fand sie diese Arbeiten ebenso wie die frühen Holz- und Linolschnitte in verschiedenen Mappen verteilt. Alle wurden eingetragen und erhielten eine Nummer.

Später ließ Margret Hofheinz-Döring Zeichnungen oder Bilder mit Tusche maschinell kopieren und reproduzieren. Nur einen Teil davon signierte und numerierte sie z. B. 2/50, d. h. Nr. 2 aus einer Auflage von 50.

 

Alle Reproduktionen wurden bereits von der Künstlerin in Auftrag gegeben. Sie schätzte an dieser Möglichkeit, daß die Vervielfältigungen der Schwarz-Weiß-Bilder dem Original sehr nahe kommen.

Stilleben mit Blumen

ca 1978

Reproduktion

ca 30 x 40 cm

Wiesensteig

Reproduktion einer Zeichnung zu dem Buch "Sonntagsfahrt ums Filstal"

ca 1977

Auflage 50

etwa 20 x 30 cm

Gleichnis von der Perle (Auflage 100)

etwa 1980

Reproduktion

Seilhüpfen

ca 1990

Repro von Tuschzeichnung

Auflage 60

 

Dieses Bild gehört zu einer Reihe von vier Tuschzeichnungen mit dem Pinsel, die von Margret Hofheinz-Döring für die Reproduktion angefertigt und konsequent nummeriert und signiert wurden.

 

 

Margret Hofheinz-Döring über ihre Schwarz-Weiß-Bilder

Die bewegte Linie ist der Ursprung aller Darstellungen. Zwischen dem ersten Einkratzen in Stein und dem Zeichnen mit Feder und Pinsel liegen unzählige Techniken. Linien können Formen begrenzen oder neben- und übereinandergelegt, je nach Dichte, hellere oder dunklere Formen bilden. Was den Inhalt der Darstellungen anbelangt, sind durch diese Techniken viele künstlerischen Aussagen möglich. Ich begleite damit das menschliche Dasein, Architektur und die Erscheinungen der Natur, sowie Themen aus der Literatur. Drucke, die dem Original kaum nachstehen, geben in niedrigen Auflagen angenehme Sammelobjekte. Meist sind 100 Stück die obere Grenze der Auflagen.